Pronunciations
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[t͡svaɪ̯ˈklasn̩ɡəˌzɛlʃaft]
Noun
Aufteilung einer Gruppe von Personen oder einer Gesellschaft in je eine Klasse der Armen und der Wohlhabenden
Usage- Soziologie
- meist im Singular
- Broader terms
- Examples
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Im Mittelalter gab es eine echte Zweiklassengesellschaft: Adlige und Kaufleute auf der einen Seite, Bauern und Tagelöhner auf der anderen.
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Die Zweiklassengesellschaft ist im Bildungssystem der Bundesrepublik fest verankert: Hier die Kinder, die auf die unterfinanzierten staatlichen Schulen gehen und auf der anderen Seite die Kinder der Privatschulen.
Die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen mit den gesetzlich Versicherten und den Privatversicherten gehört abgeschafft.
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In vielen Unternehmen gibt es eine Zweiklassengesellschaft: Einerseits die mit Tarifverträgen abgesicherte Stammbelegschaft, andererseits die zeitlich Befristeten, Leiharbeiter und Scheinselbständigen.
In der Coronapandemie gibt es keine Zweiklassengesellschaft: Jeden, wirklich jeden, kann es treffen.
Es ist egal, ob wir über Fußball, Formel 1 oder Radsport reden: dort gibt es überall Zweiklassengesellschaften, bei denen das Geld gewinnt.
„Die […] Bundesliga […] war zu einer Zweiklassengesellschaft geworden - oben die Bayern, ganz weit dahinter der Rest.“
„Deutlicher wird die paralympische Zweiklassengesellschaft bei Sommerspielen: In London 2012 kamen vierzig Prozent der 4500 Teilnehmer aus neun wohlhabenden Ländern, insgesamt waren 164 Nationen vertreten.“
„In der Schweiz gibt es heute mehr privates Sicherheitspersonal als Polizisten. […] «Das führt zu einer weiteren Verstärkung einer Zweiklassengesellschaft», so Mohler: «Die einen können sich mehr Sicherheit leisten, die anderen nicht.»“
[Schlagzeile:] „Beamte und Angestellte an Schulen – Zweiklassengesellschaft im Lehrerzimmer“