Pronunciations
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[ˈʃpʁaːxɡəˌzɛlʃaft]
Noun
Vereinigungen (Dichter, Grammatiker, Adlige) nach italienischem Vorbild, besonders in der Barockzeit, die sich der Pflege und Förderung der eigenen Sprache widmeten und gegen Überfremdung durch andere Sprachen wandten.
- Broader terms
- Examples
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Zu den bekanntesten deutschen Sprachgesellschaften gehörten die "Fruchtbringende Gesellschaft" (Weimar) und der "Pegnitzorden" (Nürnberg).
„Im Laufe des 17. Jahrhunderts konstituieren sich Sprachgesellschaften, die sich der Pflege der deutschen Sprache annehmen.“
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„In Deutschland entstanden - im Kampf gegen die französische Überfremdung - im 17. Jahrhundert sogenannte Sprachgesellschaften, die man stets in Verbindung mit einer Neueinschätzung der Begriffe Volkssprache, Muttersprache und Nationalsprache zu sehen hat.“
„So fand die neue Poetik ein weithin hallendes Echo, das sich ohne die Sprachgesellschaften vielleicht nicht so rasch und so einmütig ausgebreitet hätte.“
„So war es Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen, der Begründer der »Fruchtbringenden Gesellschaft«, der bereits ein Jahr nach Errichtung dieser ersten deutschen Sprachgesellschaft dem Reformer selbst Gelegenheit gab, das Schulwesen des Fürstentums nach den neuen Grundsätzen einzurichten.“