Pronunciations (2)
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[ˈhaʃɐl]
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[ˈhɑʃɐɺl]
Noun
Person, die aufgrund ihrer Bedürftigkeit, (bei anderen) Mitleid erregt (vor allem ein Kind oder eine von anderen abhängige Frau)
Usage- Colloquial
- Südostdeutschland
- Österr.
- Synonyms
- Examples
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„Der Schlitten war ſchon in den Hof gezogen, als Roman plötzlich ſagte: ‚Du, da fallt mir ebbes ein! … Dös arme Haſcherl hat ja meinetwegen ihr Klaubholz verlieren müſſen. Geh, ſchieb ihrer Mutter die Klafter nunter, die auf’m Schlitten liegt.‘“
„Der Arzt, an den sie empfohlen war, ein Mann mit einem goldenen Herzen, der es einem armen Hascherl schließlich sogar umsonst machte, der war, eben deshalb, von schuftigen Konkurrenten angezeigt worden.“
„Sie ſprach von ihrer ſeligen Herrſchaft, nannte mich wiederholt eine Doppelwaiſe und ein armes Haſcherl, bis ich zur allgemeinen Zufriedenheit endlich bitterlich zu weinen begann.“
„Es ist übrigens nicht schwer, sich Prokofjews vorindustrielles Aschenputtel in einer Küche mit Geschirrspüler vorzustellen. Die Küche müsste nur geräumig sein, damit das arme Hascherl verloren am Katzentisch der moralisch verwahrlosten Gesellschaft sitzen kann.“
„Denn sie illustriert ein interessantes Frauenbild: Es sei ein für die Frauen ‚entwürdigender‘ Vorschlag zu sagen, ‚jetzt brauchen wir für euch Hascherln noch eine Extrarunde‘.“
ängstliche Person
Usage- Colloquial
- Südostdeutschland
- Österr.
- Examples
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„Warum soll dich denn jemand vergiften, du armes Hascherl? Das redst dir ein – weiter nix.“
einfältige, unbeholfene Person
Usage- Colloquial
- Südostdeutschland
- Österr.