Pronunciations
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[ˈaʊ̯sˌbʊnt]
Noun
der Inbegriff von etwas sein; etwas verkörpern
Usage- outdated
- meist ironisch
- ein Ausbund an
- von etwas sein
- Examples
-
Du bist ein Ausbund von Tüchtigkeit!
„Stets zurückhaltend im Auftreten, galt Gilberto als Ausbund an Korrektheit.“
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„Als Kind fühlte sie sich ungeliebt und unverstanden, war jedoch ein Ausbund an Ideen und Streichen […].“
„Selbst Schlagerstar Helene Fischer, sonst ein Ausbund des Unpolitischen ("Atemlos durch die Nacht"), bezog vor wenigen Tagen Stellung: "Aufstehen gegen Rechts!" verordnete sie ihren Fans.“
„Der emeritierte Professor für Ornithologie hat ungezählte Bücher geschrieben und ist trotz seines Alters ein Ausbund an Vitalität.“
[Don Quijote:] „Von Anfang bis Ende ist er ein Ausbund an Narrheit.“
[Günter Grass warf] „den Unionsparteien vor, mit den Steuerplänen ihres Finanzexperten Paul Kirchhof "einen Ausbund an Ungerechtigkeit" zu schaffen.“
„In grauer Vorzeit galten Salz, Zimt, Pfeffer als Ausbund exotischer Waren, vor Kurzem noch Curry-Chicken süß-sauer oder Sushi.“
„[…] Oskar Schindler war nicht gerade ein Ausbund an Moral und Anstand. Er galt als Frauenheld, genoss mehr als reichlich Alkohol.“
Riss in der Kruste eines Brotlaibes oder Brötchens
Usage- jargon
- Bäckerhandwerk
- Examples
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Um einen wilden Ausbund zu verhindern, muss man den Teigling einschneiden, d.h. mit einem sehr scharfen Messer die Oberfläche einritzen.
„Die Brötchen zeichnen sich durch einen feinen Ausbund, eine dünne, rösche Kruste und eine mittelporige Krume aus.“
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„Deutlich wird, daß ohne Teigruhe bei allen vier Mehlen schlechter Ausbund, mangelhaftes Volumen und zu enge Porung in Erscheinung treten.“
„Ein guter Ausbund ermöglicht, dass das Brot ein größeres Volumen entwickelt und ist somit nicht nur für ein gutes Aussehen wichtig sondern auch für die Porung der Krume.“
„Durch den Ausbund wird die Oberfläche des Brotes vergrößert. Dadurch schmecken gerade wild aufgerissene Gebäcke besonders [aromatisch].“