Pronunciations
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[ˈɡoːtɪʃ]
Adjective
auf die ostgermanische Sprache Gotisch bezogen
- Examples
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Die ältesten Belege germanischer Sprachen sind in gotischer Sprache abgefasst.
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„Überliefert ist die gotische Bibelübersetzung durch sieben bzw. acht Handschriften, von welchen drei einen älteren, nach rechts geneigten Schriftkurs […] aufweisen, während die übrigen einen jüngeren, geraden Schriftduktus zeigen.“
„Zweisprachige, gotisch[1] (links!) – lateinische (untergeordnete, also rechts) Paralleltexte wie Gissenis[…] und Car gehen mit Sicherheit auf die gotische[2] Herrschaft in Italien zurück, die unter der Regierungszeit Theoderichs (gest. 526) und kurz danach die entsprechend günstigen Umstände geschaffen hat.“
auf das Volk der Goten bezogen
- Examples
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„Zweisprachige, gotisch[1] (links!) – lateinische (untergeordnete, also rechts) Paralleltexte wie Gissenis[…] und Car gehen mit Sicherheit auf die gotische[2] Herrschaft in Italien zurück, die unter der Regierungszeit Theoderichs (gest. 526) und kurz danach die entsprechend günstigen Umstände geschaffen hat.“
„Römische Sitten und Gebräuche lernten die Goten auch durch Gefangene kennen, durch übergelaufene Soldaten und Zivilisten ebenso wie durch von den Römern rekrutierte gotische Söldner.“
„So will es das gotische Selbstverständnis: Der Gote, der vergißt, vergißt sich selbst.“
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„Die gotischen Häuptlinge und ihr Anhang ließen sich leicht dazu bewegen, zunächst die Hunnen ihrer eigenen Abteilung umzubringen und dann auf die anderen einzuschlagen.“
auf den Kunst- und Baustil Gotik bezogen
- Narrower terms
- Examples
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Das Ulmer Münster ist im gotischen Baustil erbaut.
„Der gotische Doppelbau mit dem 60 Meter hohen Rathausturm stammt aus der Zeit zwischen 1250 und 1400.“
barbarisch, germanisch, fremd oder unmodern, veraltet
Usage- Archaic
- Figurative
- Examples
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„Seine großartige Physiognomie, eben noch von gotischem Schmerz beseelt, erblühte üppig und heiter; sogar ein sybaritisches Grübchen zeigte sich auf einmal in seiner Wange. 'Die Stunde ist hie -' Und ließ sich die Karte geben . . .“