Pronunciations
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[bəˈt͡siːʊŋsˌvɔʁt]
Noun
dasjenige Wort, auf das sich ein Pronomen oder ein Attribut bezieht
- Examples
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Im Beispiel „der kleine Bach“ ist „Bach“ das Beziehungswort zu dem Adjektivattribut „kleine“.
Im Beispiel „Karl der Große“ ist „Karl“ das Beziehungswort zu der Apposition „der Große“.
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In dem Satz „Ich liebe den Baum vor unserem Haus, er spendet Schatten und Sauerstoff“ ist "Baum" das Beziehungswort zum Personalpronomen „er“.
In dem Satz „Ein Junge, der zu spät kommt, verliert“ ist "Junge" das Beziehungswort zum Relativsatz „der zu spät kommt“ beziehungsweise zum Relativpronomen „der“.
„Relativsätze werden im Allgemeinen direkt hinter das Beziehungswort gestellt, auf das sie sich beziehen.“
„Adjektivattribute werden dem Beziehungswort im Deutschen normalerweise vorangestellt und flektiert. Als Attribute von Substantiven kongruieren sie in diesem Fall in Genus, Kasus und Numerus mit dem Beziehungswort.“
Erklärung des rhetorischen Stilmittels der Enallage/Hypallage: „Das Adjektivattribut wird nicht dem Beziehungswort zugeordnet, sondern dem vorangehenden regierenden Substantiv, zu dem es logisch nicht gehört. Z. B.: »Im grünen Schatten des Holunders« (Trakl).“