Pronunciations (2)
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[ˌkɔmənˈsɛns]
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[ˈkɔmənˌsɛns]
Noun
normaler, klarer Verstand; rationales Urteilsvermögen; Verständnis für das Gemeinwohl
Usage- bildungsspr.
- Examples
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„Beatty, Reid, und die uͤbrigen Freunde des Gemeinſinnes (Commonſenſe), die wider den Biſchof zu Felde gezogen ſind, laſſen ſich dieſe Spitzfindigkeiten nicht irren, und trauen keiner Spekulation, die den geſunden Menſchenverſtand wider ſich hat.“
„Der Commonsense des Autors wirkt erfrischend auf problemsüchtige Europäergemüter.“
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„Am Ende siegen bei der Jury Commonsense, Qualitätsgefühl und Intuition, ein untrügliches, wenn auch nicht präzise benennbares Gespür für das Aroma des Europäischen in dem jeweiligen Werk setzt sich maßstäblich durch, sei es die Faszination für kulturelle Mischungen, sei es die Wahrnehmung der Gegenwärtigkeit von Geschichte, sei es die poetische Reflexion beim Erzählen über die Möglichkeiten von Erzählbarkeit.“
„Denn Kant war ein seriöser Mann, der Vernunft mit Commonsense und die Philosophie mit den Wissenschaften verbündete.“
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„Freimüllers Biografie legt den Schwerpunkt auf Mitscherlichs enormen publizistischen Erfolg seit Mitte der Sechzigerjahre. Er zeigt, wie gerade dieser in der Nachkriegsgesellschaft einen demokratischen Commonsense stiften konnte, der seine letzte Legitimation in den psychischen Tiefen des mündigen Bürgers fand.“
„Der Commonsense ging davon aus, dass der Raubtierkapitalismus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit wachsendem Reifegrad nach Stabilisierung verlangte und eine homogenisierte, fordistische Arbeiterklasse hervorbrachte.“
„Letzte Instanz ist ihr Gewissen. Was das für ein komplexes Organ ist; wie es gefüttert werden muss durch Bildung und Reflexion; wie es sich auf «harte» Faktoren wie Regeln und Gesetze stützen kann; wie es aber auch «weiche» braucht wie Fairness und Commonsense; wie es erschüttert wird durch private Verletzungen.“