Aussprachen (2)
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[mos]
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[mɔs]
Partikel
verleiht einer Aufforderung, Aussage, Frage oder einem Wunsch eine gewisse Nachdrücklichkeit
Gebrauch- Namibia umgangssprachlich
- Synonyme
- Beispiele
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„Die Tag- und Nachtgleiche, Winter- und Sommer-Sonnenwende haben wir mos in der Schule gelernt.“
Weitere Beispiele (3)
„Die Araber halten das mos so, dass es viel leichter war, Schwarzafrikaner als Sklaven zu verhökern, als mit ihnen eine Einheit zu bilden, derweil die arabische Einheit selbst ohnehin ein flüchtiges Ideal bleibt.“
„Also, längere Frei- und Urlaubszeit krempelt den biederen Alltagsnamibier um zum Draufgänger, der das Tempolimit, die Alkoholschranke und Selbstbeherrschung, ja sogar den Selbsterhaltungstrieb - der is hierzulande ansonsten mos wüst stark - sommer so über Bord wirft.“
„Aber jetzt sind wir mos raus aus dem Monokko und sollten eigentlich im gelobten Land der Braven alle moi tjillen und den Qualm vom Braairost beim kühlen Ombira in den Sonnenuntergang kräuseln lassen, bis das Kreuz des Südens aufsteigt und sich in langer Nacht wieder neigt, wenn schließlich der Schakal aufheult.“
„Jong, ich sach mos, zwischen Sonnenaufgang und Sonnunter gibt’s noch stief zu lernen.“
bringt in Ausrufesätzen Entrüstung, Unmut oder Verwunderung zum Ausdruck
Gebrauch- Namibia umgangssprachlich
- Synonyme
- Beispiele
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„Heutzutage ist mos alles net noch digital!“