UUID v7 speichert in den führenden Bytes einen Unix-Zeitstempel in Millisekunden. Neue IDs lassen sich dadurch ungefähr nach Erstellungszeit sortieren, während Zufallsbits ihre Eindeutigkeit sichern. Das eignet sich für Datenbankschlüssel, Protokolle, Ereignisse, Warteschlangen und Systeme, in denen die Zufälligkeit von UUID v4 eine ungünstige Indexlokalität verursacht.
Erzeugen Sie mehrere Werte lokal, fügen Sie eine vorhandene UUID v7 ein, um den eingebetteten Zeitstempel zu dekodieren, und prüfen Sie vor Migrationen oder der Fehlersuche, ob ein Wert tatsächlich der Version 7 entspricht.
UUID v7 behält die vertraute 36-stellige UUID-Darstellung bei und verbessert zugleich die zeitliche Lokalität neu eingefügter Datensätze. Dadurch lassen sich Protokolle und Datenbankindizes leichter prüfen; die Reihenfolge hängt jedoch weiterhin von den Systemuhren ab und ersetzt keine explizite Sequenz, wenn eine strenge globale Ordnung erforderlich ist.
Der eingebettete Zeitstempel verrät den ungefähren Erstellungszeitpunkt. UUID-v7-Werte sind daher Kennungen und keine Geheimnisse. Beim Analysieren werden Zeitstempel, Version, Variante und Zufallsanteil angezeigt, ohne den Wert auf einem Server nachzuschlagen.
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