Aussprachen
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[dɔx]
Adverb
trotzdem, dennoch
- Beispiele
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Sie ist dann doch gekommen.
Das war spät, doch nicht zu spät, hoffe ich.
Weitere Beispiele (1)
Freundlich, doch bestimmt, verweigerte er der Gruppe den Eintritt.
Partikel
drückt bei der Beantwortung von Entscheidungsfragen, die eine Negation enthalten, einen Widerspruch aus (Bejahung des in der Frage verneinten Sachverhalts)
- Beispiele
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„Du willst ihn aber nicht heiraten?“ – „Doch.“
„Hast du sie nicht angerufen?“ – „Doch!“
Weitere Beispiele (3)
„Das hast du wohl nicht gedacht, was?“ – „Doch!“
„Es ist nicht zu spät, oder?“ – „Doch!“
„Ist keiner zu Hause?“ – „Doch!“
Partikel
betont und intensiviert, zum Beispiel einen Sachverhalt, eine Frage oder eine Aufforderung
- Beispiele
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Ich würde ja gerne kommen, aber ich habe doch eine Verabredung.
Nun ist es aber doch ganz schön spät geworden.
Weitere Beispiele (2)
Du hast doch gefragt, oder?
Komm doch mal her, mein Fräulein! Was ist das hier?
schwächt ab und gestaltet freundlicher, zum Beispiel einen Befehlssatz, der so Wunsch oder Vorschlag wird
- Beispiele
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Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei!
Bring doch gleich etwas zu trinken mit!
Weitere Beispiele (2)
ironisch: Schlag doch zu!
ironisch: Mach doch was du willst!
schriftsprachlich, nur und obligatorisch in Kausalsätzen mit Verberststellung: drückt aus, dass das Ausgesagte bekannt oder unstrittig ist
- Beispiele
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Er hat sie sehnsüchtig angesehen, liebte er sie doch.
Danach zog sie aufs Land, wollte sie doch dem Lärm der Stadt entkommen.
Adverb
aber
Gebrauch- Adversative Konjunktion
- betont einen Gegensatz
- Beispiele
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Ich lud ihn ein, doch er wollte nicht kommen.
Er wollte nach Paris, doch seine Freundin wollte nach Rom.
allerdings, jedoch
Gebrauch- Adversatives Konjunktionaladverb
- betont einen Gegensatz
- Beispiele
-
Er wollte nach Paris, doch wollte seine Freundin nach Rom.