Aussprachen (2)
-
[fɛʁs]
-
[vɛʁs]
Hinweise zur Aussprache
- in Österreich auch
Substantiv
metrisch-rhythmisch geformte Zeile eines Gedichts
- Synonyme
- Unterbegriffe
- Beispiele
Dieser Vers ist rhythmisch nicht ganz gelungen.
„Dann hatte er die Gabe, alles, was er sagte, in Reime zu bringen, wenn er gerade wollte; es wurde keine Hochzeit gehalten, bei der Ulenvater nicht seinen Vers sagte, und jedesmal einen anderen.“
„Bei den letzten Versen ist der junge Mann aufgesprungen.“
„Die Frau, der Lichnowsky diese Verse widmete, war die französische Gräfin Marie d'Agoult, die Lebensgefährtin von Franz Liszt und die Mutter seiner drei Kinder.“
„Die jüdische Dichterin war aus ihrem Heimatland gejagt worden und hielt nun das Zerbrechen der Welt in Versen fest.“
Textstelle
- Oberbegriffe
- Unterbegriffe
- Beispiele
Das steht sinngemäß bei Matthäus I. Vers 5-19.
„So kam es, dass der Schriftsetzer mit dem ruinierten Nervenkostüm dem allerletzten Vers des allerletzten Kapitels der schwedischen Bibel noch etwas hinzufügte, bevor das Ganze in Druck ging.“
Strophe eines Gedichts
- Unterbegriffe
- Beispiele
Der dritte Vers des Deutschlandliedes ist die deutsche Nationalhymne.