Aussprachen
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[kʁʏptoˈnyːm]
Substantiv
von Tätern als Verschleierung ihres Klarnamens verwendeter Ausdruck
Gebrauch- Kriminologie
- Beispiele
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„Anthroponyme sind in der Wahlfreiheit des Namensträgers wesentlich eingeschränkter als dies bei Pseudonymen oder Kryptonymen der Fall ist.“
Weitere Beispiele (1)
„Das sei zwar illegal, aber nicht wirklich zu kontrollieren, zumal wenn die Werkstatt im Impressum verschwiegen würde oder ein Kryptonym die Herkunft verschleierte.“
Name, der aus dem richtigen Namen durch Kürzung oder Buchstabenverteilung im Text entstanden ist und diesen mehr oder weniger anonymisiert, verschleiert
Gebrauch- Literaturwissenschaft
- Oberbegriffe
- Beispiele
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Wollte man für „Kurt Beck“ Kryptonyme bilden, könnten sie zum Beispiel „K.B.“, „Kube“ oder „Kabe“ lauten.
Weitere Beispiele (1)
Kryptonyme können auch als Pseudonyme verwendet werden; Pseudonyme entstehen vielfach aber auf andere Weise als Kryptonyme. „Pauline Réage“ zum Beispiel (= Verfasserin des Romans „Die Geschichte der O.“) oder „Peter Panter“ (= Kurt Tucholsky) sind Pseudonyme, aber keine Kryptonyme, da sie nicht durch Kürzung oder Buchstabenverteilung entstanden sind.
bei der Planung und Durchführung geheim gehaltener Operationen (Geheimdienst, Militär) verwendeter Deckname oder Deckwort
- Beispiele
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Weitere Beispiele (1)
„Das geheimnisvolle Wort ‚Aktion‘ erwies sich als Teil des Kryptonyms ‚Aktion Reinhardt‘, das heißt, für den Befehl Himmlers, alle Juden im Generalgouvernement zu ermorden.“