Aussprachen
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[ˈʃtʁɛkˌfɔʁm]
Substantiv
sprachliche Einheit, die aus einer Verbindung eines Funktionsverbs mit einer Substantivgruppe (einem nominalen Satzglied) oder einer Präpositionalgruppe (einem präpositionalen Satzglied) besteht. Sie haben oft eine sehr ähnliche Bedeutung wie entsprechende einfache Verben.
- Beispiele
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Weitere Beispiele (2)
Der Ausdruck „eine Mitteilung machen“ ist eine Streckform, die weitgehend das Gleiche bedeutet wie das einfache Verb mitteilen. (= Funktionsverb „machen“ mit Substantivgruppe)
Der Ausdruck „in Vergessenheit geraten“ ist eine Streckform, die weitgehend das Gleiche bedeutet wie das einfache Verb vergessen. (= Funktionsverb „geraten“ mit Präpositionalgruppe)
In der Linguistik werden Streckformen oft mit Funktionsverbgefüge gleichgesetzt.
Weitere Beispiele (1)
Man kann sich den Begriff Streckform dadurch erläutern, dass er eine Wortgruppe bezeichnet, die die Bedeutung eines einfachen Verbs auf mehrere Wörter „streckt“ (verteilt).
„Angenommen, ein Vollverb und eine Streckform sind miteinander synonym, wie z. B. ‚empfangen‘ : ‚in Empfang nehmen‘.“
Weitere Beispiele (1)
„An konkreten Erscheinungen wird dabei häufig folgendes kritisiert: der verständniserschwerende lange Satz, insbesondere der Schachtelsatz, die Nominalisierung durch Streckformen und schwerfällige Wortbildungen, die Verwendung von Sprachklischees mit der Stilfärbung ‚papierdeutsch‘, stilistisch »verquälte Fügungen« (…) und anderes mehr (…).“