Aussprachen
-
[ˈʃeːmamoˌdɛl]
Substantiv
Hypothese, dass in der Morphologie Schemata neben Regeln oder gar statt Regeln eine erhebliche Rolle bei der Gestaltung von Flexionsformen spielen.
- Antonyme
- Oberbegriffe
- Beispiele
-
Das Schema-Modell ist ein Versuch, die Probleme der Pluralbildung im Deutschen auf anderem Weg als nur mit Regeln zu bewältigen.
Weitere Beispiele (1)
Das Schema-Modell besteht in der Annahme, dass es Wortformen gibt, die zum Ausdruck von Singular oder Plural unterschiedlich gut geeignet sind. Nach dem Schema-Modell besteht das ideale Singular-Wort (= Wort im Singular) aus den Eigenschaften: Einsilbigkeit, Plosiv im Auslaut, "der/ das"-Klasse; das ideale Plural-Wort hat die Eigenschaften: Mehrsilbigkeit, im Auslaut "-(e)n" und "die"-Klasse.
„An die Beobachtung einzelner Analogiebildungen knüpfen Köpckes Überlegungen zur Erklärung der Testdaten an, die zur Ausbildung seines Schemamodells führen.“
Weitere Beispiele (1)
„Diese wird repräsentiert durch das Schema-Modell, das er von Bybee (1976 und 1991) übernimmt und weiterentwickelt.“