Aussprachen
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[ˈapˌʃaʊ̯m]
Substantiv
beim Kochen entstehender Schaum auf der Oberfläche von Flüssigkeiten, der mit einem Schaumlöffel entfernt wird
- Oberbegriffe
- Beispiele
-
Beim Kochen von Rinderbrühe muss mehrmals der Abschaum entfernt werden, damit die Suppe nicht trüb wird.
besonders moralisch minderwertiger, verachtenswerter Mensch
Gebrauch- umgangssprachlich
- abwertend
- gebr.
- Synonyme
- Oberbegriffe
- Beispiele
-
Über den mag ich gar nicht mehr reden, er ist doch der letzte Abschaum.
„Diese verdammten Züge transportierten des Nachts den ganzen Abschaum, der es anders nicht mehr nach Hause schaffte, also Studenten und Grubenarbeiter.“
Weitere Beispiele (4)
„Und doch hatten diese beiden, als was für Abschaum sie auch galten, noch geachtete Stellungen inne, wenn man sie mit andern großen Tondichtern vergleicht.“
„Ich mußte lernen, mit dem Abschaum zu leben, zu schwimmen wie eine Kanalratte oder zu ersaufen.“
„Und er spricht über seinen Haß auf die Nazis: ›Nazis sind der Abschaum der Menschheit‹.“
„Eins hat er in seinem Leben gelernt: Abschaum versteht nur Abschaum-Sprache und Abschaum-Verhalten.“