Pronunce
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[ˈfʁɛmtˌʃaːm]
Sostantivo
das Gefühl, sich für eine oder mehrere andere Personen beziehungsweise für deren (als peinlich oder ähnlich empfundene) Handlungen, Verhalten oder dergleichen schämen zu müssen
Uso- jargon
- special
- Termini più generali
- Esempi
-
„Die streiten sich oft so sehr, dass einen die Fremdscham packt.“
Altri esempi (2)
„Die 70er hingegen: Nun ja, man kann sich sehr wohl an sie erinnern, detailgetreu manchmal sogar. Es ist mit einer Mischung aus Fremdscham und Heiterkeit, mit der man sich diese Dekade ins Gedächtnis zurückruft.“
„Mit zunehmender Individualisierung hat sich auch die Fremdscham zurückgezogen. (Obwohl in neuester Zeit das Bekunden von Fremdscham zur Mode geworden ist. Aber dies ist mehr Koketterie und ein Verweis auf die eigene Anständigkeit als wirkliches Empfinden. Oder darüber hinausgehend eine Form der Anklage; die moderne Form der Fremdscham fühlt nicht mit jemandem mit, sondern ist gegen jemanden gerichtet, der sein Treiben nicht als peinlich empfindet. Sie stellt einen Verweis auf ein höherwertiges Geschmacksempfinden, das der sich Schämende inne hat, dar.)“
„Sympathie und gefühlte Nähe zu einer als peinlich erlebten Person steigern die Fremdscham ([…]).“
Altri esempi (2)
„Fremdscham tritt auf, wenn eine andere Person Normen oder Werte verletzt und das selbst nicht merkt oder nicht als peinlich empfindet. Sie ist damit ein wichtiges Regulativ. […] Fremdscham ist ein soziales Gefühl, letzlich ist dies eine Form von Mitleid ([…]).“
„Zu der im sozialen Kontext angesiedelten Peinlichkeit gehören Begriffe wie Takt, Verlegenheit und Fremdscham.“